Die Osteopathie betrachtet den Menschen als Ganzes und geht davon aus, dass alle Funktionen im menschlichen Körper sich gegenseitig beeinflussen.
Der Therapeut stellt mit manuellen Techniken eine Harmonie zwischen den Körpersystemen (Gelenke, Organe, Nerven etc.) her. Eine genaue Kenntnis der Anatomie und der Physiologie sind eine Grundvoraussetzung für die osteopathische Medizin.
Osteopathisch nicht behandelbar sind akute Infekte, Knochenbrüche und Tumore jeglicher Art. Hier kann man nur unterstützend tätig sein.
Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin, kann also bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht lebensrettend eingreifen.
Offene Wunden, Brüche, Verbrennungen und andere Verletzungen müssen immer erst vom Arzt behandelt werden.
Psychische Erkrankungen wie Depressionen gehören nicht in die Hand eines Osteopathen, sie können lediglich begleitend zu einer psychologischen Betreuung behandelt werden.
Osteopathie umfasst drei große Behandlungsgebiete: